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Für die Umwelt

Für unsere Umwelt

Damüls und Fontanella-Faschina leben hauptsächlich von, mit und vor allem in einer Umwelt, die für seine Bewohner und Gäste wunderbar und einmalig ist! Deshalb ist es uns auch ein großes Anliegen, dieses Gleichgewicht zu schützen und Eingriffe in die Natur so gering wie möglich zu halten. Mit den Biomasse-Heizwerken in Damüls und Faschina wird dazu unter anderem bereits ein großer Beitrag geleistet.

Facts

  • Biomasseheizwerk Damüls

    • Inbetriebnahme
    • Dezember 2003
    • Leistung
    • 2.500 kW
    • Holzbedarf
    • ca. 12.000 Srm/Jahr
    • Einsparung an Öl
    • 600.000 Liter/Jahr

Damüls und Fontanella-Faschina sind Tourismusgemeinden, die auch in Zukunft nur mit einer intakten Natur funktionieren können. Wir sind stolz darauf, mit unserem Biomasse Heizwerk einen Schritt zur Lösung der anstehenden Umwelt- und Klimaprobleme gesetzt zu haben. So können wir nun auch nach außen präsentieren, dass in unseren Gemeinden die Ökologie wirklich auch im Vordergrund steht.

Damüls ist ein Luftkurort und daher sehr gut geeignet zur Erholung und Heilung von Bronchial- und Atemwegserkrankungen - durch unser Biomasse-Heizwerk konnten wir den CO² Ausstoß noch einmal um 85 % reduzieren.

Zusätzlich verwenden wir Holz als heimischen Rohstoff, die Wertschöpfung bleibt im Land, und eines dürfen wir nicht vergessen, wir sind Vorbild für unsere Kinder und auch für unsere Gäste.

Wir sind alle stolz auf unsere Biomasse-Heizwerke in Damüls und Faschina und können mit ruhigem Gewissen die Imagekampagne des österreichischen Biomasseverbandes unterstützen - STOLZ AUF HOLZ!

Biosphärenpark Großes Walsertal

Nur wenige Meter von Damüls entfernt beginnt das Großes Walsertal, ein Naturjuwel in Vorarlberg das seinesgleichen sucht. Diese Region erhielt im Jahe 2000 von der UNSESCO die Auszeichnung "Biosphärenreservat" und die Walsertaler sind stolz darauf diesem Konzept anzugehören, denn es soll nachhaltiges Leben und Wirtschaften in der Regoion sichern.

Biosphärenreservate sind vor allem als Angebot an Gesellschaft, Politik und Wissenschaft zu verstehen, neue und dauerhaft tragfähige Formen des menschlichen Umgangs mit der Natur zu entwickeln, die allen Vorteile bringen (Leben in Vielfalt).

Modellregion für Nachhaltigkeit
Biosphärenparks (Biosphärenreservate) sind sogenannte Modellregionen für nachhaltiges Leben und Wirtschaften und werden von der UNESCO bei Vorliegen eines Antrages ausgezeichnet. Das Biosphärenpark-Konzept ist ein internationales Schutz- und Entwicklungs-Instrument für Regionen mit außergewöhnlichen Natur- und Kulturlandschaften. Die Menschen in der Region spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie sind dazu eingeladen, am Schutz und an der Entwicklung ihres Lebensraumes aktiv mitzuwirken.

Die Natur nutzen ohne ihr zu schaden
So lautet das Motto vom Biosphärenpark Großes Walsertal. In verschiedenen Erdteilen suchen sie nach regionalen Antworten auf die Fragen, wie heute und in Zukunft ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und den Bedürfnissen der Menschen geschaffen werden kann.

Details zum Biosphärenpark Großes Walsertal:

  • Fläche: ca. 19.200 Hektar
  • Ca. 3.400 EinwohnerInnen
  • Alpines Seitental im Süden von Vorarlberg (Österreich)
  • Besiedlung durch Walser im 14. Jahrhundert
  • Akutell ca. 180 landwirtschaftliche Betriebe
  • Davon sind ca. 40 % Biobetriebe
  • Rund 180.000 Nächtigungen pro Jahr
  • Ausgezeichnet mit dem Europäischen Dorferneuerungspreis 2002
  • Österreichischer Sieger des EDEN-Awards (European Destination of Excellence) 2009
  • European Energy Award in Silber 2010
  • Energieeffiziente Region (e5), ausgezeichnet mit 4 „e“s
  • Klimabündnisregion

Beschneiung im Skigebiet

Die österreichische Seilbahnwirtschaft beschäftigt sich schon lange mit dem Thema Klimawandel und hat bereits in den frühen Achtzigern nicht nur reagiert, sondern auch agiert und die Richtigkeit und Rechtzeitigkeit der Investitionsentscheidungen in Beschneiungsanlagen erkannt. Dies sind auch Vorgaben, nach welchen sich die Seilbahnbetriebe in der Region richten.

Die hohen Investitionen haben sich gerade in der vergangenen Saison bezahlt gemacht. Allein für die Wintersaison 2007/08 wurden österreichweit 127 Millionen Euro in Modernisierung und Neubau von Beschneiungsanlagen getätigt.

Dies drückt sich auch in der beschneiten Fläche aus: Rund 59 % der österreichischen Pisten können bei Bedarf beschneit werden.

Kostenvergleich Beschneiung

  • Ein neues Schneigerät kosten ca. gleich viel wie ein BMW der 3-er Reihe.
  • Beispiel Kinderskilift (200 m Länge, 50 m Breite, 1 ha Pistenfläche, Schneehöhe 80 cm) erfordert eine Schneemenge von 8.000 m³ und kostet pro Jahr 12.000 Euro.

Vorarlbergs Seilbahnbetriebe nutzen für die Beschneiung der Pisten bereits 85 % erneuerbare Energien! (Stand 2013/14).

Bericht zum Damülser Heizwerk

Dass man in Damüls Faschina, den höchstgelegensten Urlaubsorten zwischen dem Bregenzerwald und dem Großen Walsertal, besonders tief durchatmen kann, liegt nicht nur an der guten Bergluft: Das seit 2003 betriebene Biomasse-Heizwerk in Damüls ist verantwortlich, dass in dem Luftkurort seither der CO2-Ausstoß um stattliche 85 % reduziert wurde! Statt Schornsteinrauch wie man ihn früher im Winter auf fast jedem Haus sah, sorgt das Heizwerk mit Industriehackgut der Säge Sonntag und Rundholz aus dem regionalen Wald für die Verteilung ökologischer Wärme.

Beharrlich zum Ziel
Der seinerzeitige und aktuelle Vizebürgermeister Karl Türtscher initiierte das für eine Streusiedlung äußerst ungewöhnliche Projekt. Eine erste Studie hatte das Projekt aufgrund der Leitungsthematik als schwierig erachtet, in einer nachfolgenden Feinstudie gab es grünes Licht. Dank akribischer Kommunikation mit allen Hausbesitzern wurde ein Anschlussgrad von über 96 % der Objekte im Einzugsbereich der Biomasse erzielt. Damit nimmt das Heizwerk Damüls europaweit eine Sonderstellung ein – fast jedes Haus in Damüls ist angeschlossen und wird aus der heimischen Energiequelle versorgt. Neben Vorteilen für Land- und Forstwirtschaft – in Vorarlberg wächst mehr Holz nach, als verbraucht wird – bleibt auch die Wertschöpfung
in der Region.

Alle an einem Strang
Der damalige Gemeindevorstand mit Bürgermeister Wilfried Madlener, Karl Türtscher und Gemeinderätin und Hotellierin Andrea Klauser agierte gemäß dem Motto „Nichts ist so stark, wie die Idee, deren Zeit gekommen ist“. Mit starken Partnern und Gesellschaftern wie den Vorarlberger  Kraftwerken, den Damülser Seilbahnen, der Raiffeisenbank, der Diözese Feldkirch, dem Landesstraßenbauamt sowie einigen Privatpersonen realisierte die Gemeinde die vielbeachtete Biomasseanlage. Fast alle Damülser Bürger waren optimistisch und begeistert – und die Erfolgsgeschichte des Werkes gibt ihnen Recht. Karl Türtscher: „Uns war wichtig, dass alle Gesellschafter selbst mitangeschlossen sind und die Gemeinde die Mehrheit hat. Damit war von Anfang an gewährleistet, dass das Heizwerk nicht ausschließlich gewinnorientiert operiert, sondern den Bürgern langfristig ein erträglicher Wärmepreis garantiert wird!“

Antizyklisch kaufen und verwerten
Ein Depot von 4000 Schüttraummetern Holz dient als großes Lager und strategisches Kapital. „Wir kaufen Holz dann, wenn es günstig ist und verwenden es dann, wenn es teuer ist“, erläutert Karl Türtscher. Im Winter entfällt daher das – schneebedingt meist erschwerte - Hochführen des Heizgutes. Die Gäste des Bergdorfes profitieren ebenfalls vom einzigartigen Biomasse-Werk. Schließlich ist das Damülser Klima dafür bekannt, sich positiv auf die Erholung und Heilung von Bronchial- und Atemwegserkrankungen auswirken zu können. Eine intakte Natur vor Ort und wegfallende Transportwege sind ein weiterer Nutzen. Die Versorgungssicherheit mit heimischem Holz ist gewährleistet, das CO2-neutrale Heizen im Kreislauf der Natur ein starkes Bekenntnis zu den Klimazielen von Land, Bund und EU.

Ausgereifte Technik für Bewohner wie Gäste
Mittlerweile wurden Millionen Liter Heizöl eingespart. Wer nach einem intensiven Skitag die Dusche in seinem Hotel aufdreht und das wohlig warme Wasser genießt, kann dies mit gutem Gewissen tun: Hier wird mit regionalem Holz Wärme und Warmwasser erzeugt. Und dank bester Wartung und ausgereifter Technik läuft das Biomasse-Heizwerk besonders rund: Die im Abgas enthaltene Restwärme wird zur Brennstofftrocknung verwendet, das Rauchgas dank eingebauter Kondensationsanlage von feinsten Staubpartikeln gereinigt. Die übliche Wasserdampffahne am Kamin sucht man meist vergebens. Lediglich der eigene weiße Atemhauch dampft an klirrenden Wintertagen...

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