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Schneehasen lernen das Pistensausen mit Bunny

Schneehasen lernen das Pistensausen mit Bunny

Die Skischule Damüls sorgt regelmäßig für Pistennachwuchs und bedient sich dabei eines sympathischen Maskottchens: Mit Bunny lernen schon Vierjährige wie man die kleinen Skier beherrscht und haben bis zu 12jährige noch Freude am abwechslungsreichen Kursgeschehen. Martin Meusburger alias „Semmel“ ist der Leiter des Kinderbereiches der Skischule Damüls und motiviert mit insgesamt 30 Skilehrerinnen die Lernwilligen.

Egal ob sich die Kleinen und ihre Eltern für den drei- oder sechstägigen Kursus entscheiden, Bunny sorgt als umsichtiger Begleiter dass das Skifahrenlernen für Schnee- und Rennhasen in Damüls zum Kinderspiel wird.

Zugkräftige Hasenerzählung

Das sympathische Maskottchen, der Hase Bunny, wird von den Kindern besonders geliebt. Seine Geschiche: Einst ist Bunny nach Damüls gekommen wo es ihm so sehr gefallen hat, dass er das Skifahren so gut erlernen wollte wie all’ die Kinder im Kinderland. Und da er ein sehr vorsichtiger Hase ist, passt er immer gut auf und lässt sich Zeit bis er alles beherrscht... Die Skischulkinder lernen Bunny rasch kennen, schließlich ist sein Konterfrei allgegenwärtig - im Gelände, bei den Torstangen, beim Pflug oder Slalom u.u.u. Die Skilehrerinnen und Skilehrer kennen die Begeisterung für den blauen Hasen und schlüpfen gerne einmal ins Bunny-Kostüm und animieren die Schnee- und Rennhasen zum Üben.

Mit Humor zum Kurserfolg

Im 100 Meter oberhalb des Skischulbüros gelegenen Kinderland werden die Förderbänder als „Zauberteppich“ bezeichnet und stehen Karussell und Partyzelt zum Rasten und Aufwärmen für die Kids. „Wir starten unsere Schnupperkurse jeweils am Sonntag, wo zuerst das Können der künftigen Brettlakrobaten getestet wird“, erklärt Martin Meusburger. „Begonnen wird mit einem humorvollen Frage-Antwort-Spiel. Dabei wird eruiert, wer schon gepflügt und gekurvt ist oder sich im flachen Gelände als Indianer bewegt.... Selbständig mit den Skiern gehen können ist das Um und Auf, bevor man in den eigens errichteten Parcours mit dem Fahren beginnt. Diejenigen die bereits bremsen können, dürfen direkt zum Förderband!“ Es ist eine turbulente erste Stunde, bis die Kinder in verschiedene Gruppen eingeteilt den Abschied von Mama und Papa bewältigt haben und nach der einen oder anderen verdrückten Träne wieder Lachen und Quietschen. „Das Schöne ist immer wieder, wenn aus so vielen unterschiedlichen Kindern eine tolle Gruppe entsteht“ schwärmt Meusburger.

Skifahren und Natur erleben

Was lernen die Schneehäschen als wichtigste Punkte? Martin Meusburger erläutert, worauf er neben der Technikinstruktion vor allem Wert legt: „Nicht mitten in der Piste trödeln, nicht losfahren ohne sich Überblick zu verschaffen und die Piste niemals einfach queren, sondern sich immer zuvor vergewissern dass niemand kommt!“ Nach der Vermittlung der Pistenregeln sowie ersten Grundkenntnisse wechseln die Gruppen ins Übungsgelände Riedboden - Bunny's Übungswelt. Und nun geht es Schritt für Schritt, Pflug für Pflug weiter. Bis es mit dem UGA-Express raufgeht zum Bunny-Weg. Der von Fahrzeugen unbefahrene Weg darf als Kinderpiste von den Kleinen abgefahren werden. Kurze, informative Stopps im Wald gehören dazu: Vor den Figuren von Reh, Hirsch & Co werden die heimische Tierwelt und der sorgsame Umgang mit Natur und Umgebung erläutert.

Skirennen, Schatzsuche und Skidoo

Das Abschlussskirennen des sechstägigen Kurses, bei dem jedes Kind eine Medaille erhält, ist die größte Freude und höchster Ansporn zugleich. Beliebt ist auch das abschließende Piratenspiel. Mit einer Schatzkarte bewaffnet werden verschiedene Stationen abgesucht. Wenn die Riesenpackung Süßigkeiten als „Schatz“ gefunden wird, folgt naturgemäß ein Riesenhallo. Ein absolutes Highlight bildet auch das Skidoo-Fahren. Ab 5 Jahren dürfen die Kleinen selbständig den Motorschlitten lenken. Übrigens: die Schischule betreut die Kids auch über Mittag, bezahlt wird mit einem Taler– damit kann in jedem Gasthof das Kindermenü bestellt werden. Denn auch sportliche Schneehasen werden richtig hungrig und brauchen mehr als nur ein Gräschen!

Text: Andrea Fritz-Pinggera

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