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Brauchtum & Tradition

Die Bergdörfer Damüls und Fontanella-Faschina wurden von den Walsern, aus dem Schweizer Kanton Wallis, vor über 700 Jahren besiedelt. Im Verlauf der Jahrhunderte haben sich zahlreiche Bräuche und Traditionen bei den Bewohnern gefestigt, andere sind wieder verloren gegangen.

Die Walser machten das Land urbar, brachten die bis heute praktizierte Form der Dreistufen-Landwirtschaft mit und legten den Grundstein für das Natur- und Kulturerbe der Region. Bis heute werden ihnen der Drang nach Freiheit, die Liebe zum Vieh und die große Naturverbundenheit nachgesagt.

Das Walsertum lebt unter anderem im gelebten Brauchtum und im Dialekt weiter. Durch das Tragen der Trachten zu festlichen Anlässen kommt die enge Verbundenheit mit der Tradition zum Ausdruck.

Die spezielle geographische Situation von Damüls am Übergang zum Großen Walsertal und die Tatsache, dass nach dem Bau einer Straße von Au nach Damüls die Beziehungen in das Große Walsertal unterbrochen wurden, stellen für Damüls bis heute eine besondere Situation dar. Aus dieser Tatsache heraus stellte man den Damülsern auch die Frage, als was sie sich heute eher fühlen: als Walser oder als Wälder? Dies wird auch bei der Ausstellung in der Kulisse Pfarrhof behandelt und wird die Gemeinde auch in den nächsten Jahren noch beschäftigen.

Besonderen Wert auf das Pflegen alter Traditionen legt man in Fontanella und weiteren Orten im Großen Walsertal. Dort werden zahlreiche alte Bräuche noch gelebt und auch die walserische Sprache wird in diesem Gebieten noch vermehrt im Umgang miteinander gesprochen.

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